• HSD
  • Über das Vorhaben

Untersuchung und Erprobung von Hydro-Schall-Dämpfern (HSD) zur Minderung von Unterwasserschall bei Rammarbeiten für Gründungen von OWEA

Bei Gründungsarbeiten von Offshore-WEA werden häufig hydraulische Schlagrammen eingesetzt, die zu einem starken Schalleintrag in das umgebende Wasser führen und Schweinswale und andere marine Säuger gefährden.

Ziel des Vorhabens ist, neuartige und kostengünstige Hydroschalldämpfer-Netze [ELMER, 2010a] als Verfahren zur Hydroschallminderung bei Offshore-Rammarbeiten für die Gründung von OWEA theoretisch und messtechnisch zu untersuchen, zu entwickeln, zu optimieren und Prototypen unter realen Bedingungen mit der Bauindustrie im Offshore-Einsatz zu testen und zu vermessen, um belastbare Ergebnisse zur Wirksamkeit der Hydroschalldämpfer (HSD) als neues, effektives Schallminderungsverfahren zu erhalten.

Damit soll der zulässige UBA-Grenzwert für Offshore-Rammarbeiten von 160 dB(SEL), wie von der Genehmigungsbehörde dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gefordert wird, in 750m Entfernung von der Baustelle eingehalten werden können.